JDM

  • Das was JDM ausmacht und was es bedeutet.

    1. Definition


    JDM, kurz für Japanese Domestic Market (Japanischer Binnenmarkt)



    Unter JDM verstehen viele die genaue Herkunft eines Fahrzeugs, sozusagen "reine" Japaner, Fahrzeuge die dort geplant,entwickelt und gebaut wurden.
    In den meisten Fällen findet man an einem JDM-Modell einige Dinge die besser sind als beim Modell für den Rest der Welt.



    2. Einige Beispiele


    Subaru verbaute nur in JDM-Modellen Alu Querlenker, die Leistungsaubeute war ebenfalls etwas höher bedingt durch den 102 Oktan Kraftstoff(was anderes gibts in Japan nicht).
    Nissan war da schon aktiver, komplette Fahrzeuge die es nur dort gab, oder ganze Motor und Antriebskonzepte, so gibt es in Japan kleinwagen mit Turbomotor und dem Allradantrieb des Skyline.
    Toyota beschränkte sich in der Art lediglich auf einige Ausnahmen.
    Honda war ebenfalls recht gut darin, den wohl Legendären NSX Type-R gab es nur dort.Ebenso wie den EK9 Civic mit dem 2 Liter V-Tec(hier gab es nur den mit 1.6er und 1.8er V-Tec zu kaufen)


    3. Lebensart JDM


    Viele Verknüpfen mit dem Begriff JDM automatisch Bilder polierter, edler Fahrzeuge bis ins kleinste optimiert für sehr viel Geld.DAS ist ein IRRTUM.


    JDM ist nicht nur was für Menschen mit horrend viel Geld, es ist etwas an dem Jedermann teilnehmen kann.Es ist dabei vollkommen egal wie.Es macht keinen Unterschied ob jemand extrem aufpolierte Fertigteile die hübsch aussehen verbaut oder es ,vielleicht nicht so hübsch, selbst gemacht hat(Wobei letztere doch einen deutlichen Respektsbonus haben, gegenüber denen die "Machen Lassen").Hauptsache ist, dass das Fahrzeug eine persönliche Note seines Besitzers bekommen hat.Unabhängig von Finanziellen möglichkeiten.Da kommt es auch mal vor das ein Heckflügel von hinten an die Hecklappe mittels Blechschrauben angespaxt wird, okay das wäre dank TüV bei uns nicht drin, aber es Zeigt dass auch jemand der nicht reich ist, sein Ziel erreichen kann.Diese Menschen, nehmen das auch nicht so verkniffen ernst wie hierzulande.Ansehen und Aufmerksamkeit sind da zweitrangig oder gänzlich unwichtig.Man macht es aus Spaß am Schrauben und Fahren.


    So kommt es z.B. vor dass es am Wochenende zu regelrechten Familientreffen auf den Strecken des Landes kommt.Speziell Frauen und Kinder.Das ist Wahnsinn, die Mädels kommen samt Kiddies an, die Kiddies können dort miteinander Spielen(man kennt sich ja), während Mama den Wagen hochbockt, den anderen Satz Reifen montiert, um anschließend selbigen auf der Strecke in Rauch aufzulösen.Weit und breit kein Kerl in Sicht.Und die Mädels, so klein und zierlich sie aussehen, die können es.


    4. JDM-Boom in Deutschland


    Wie so oft gibt es viele die nicht genau wissen was es heisst, aber Beten tag für tag von morgens bis abends "JDM", bekleben Ihre Autos mit Massig Stickerbombs und irgendwelchen Sprüchen.
    Eineerseits sicher lustig, aber mit JDM hat das absolut gar nix zu tun.Ist lediglich n Kleverer Einfall eines Sticker-Herstellers im richtigen Moment.
    JDM ist hierzulande eher exklusiver zu sehen.Idr. ist das der gewisse Unterschied zum Mitläuferfeld der Stickeranbeter.Es gehört vielmehr dazu ein Auto aus Japan hierher zu holen und Zuzulassen.
    Wobei es hier auch wieder 2 Klassen gibt, diejenigen mit Geld wie Heu die zum Importeur rennen und diejenigen mit weniger die es selbst durchziehen, (Anm. des Red.: Letzteren gehört mein ganzer Respekt).
    So muss man sich auf diversen Treffen mit Leuten rumärgern die weder vom Auto noch vom Lebensstil JDM was wissen, noch nichtmal nen Japaner fahren(sondern nen Koreaner) und einem erzählen, dass sie sich mit solchen Felgen (selbst Lackiert 1. Versuch) nicht in der Öffentlichkeit blicken lassen würden.Aber Hauptsache auf dem Koreaner Prangt groß ein "JDM As Fuck"-Sticker.
    Leider ist dieses Dumme und Primitive Verhalten die Regel.

Teilen